Vier Fahrzeuge, drei Werkstatt-Stammkunden! Der VW ID3 bietete die Chancen den Kundendienstberater intensv kennen zu lernen!
Ein Schelm würde jetzt denken, das VW damit für ausreichend soziale Interaktion zwischen Kunden und Kundendienst sorgen will. Auch eine Art von Kundenbindung…..
In unserer Sponti-Car-Flotte befinden sich derzeit ca. 70 Fahrzeuge. Von all den unterschiedlichen Marken und Modellen fällt eine Produkt besonders negativ auf: Der ID.3 von Volkswagen.
Vier Stück haben wir im Einsatz, und alle mussten schon nach wenigen hundert Kilometern die ersten längeren Werkstattaufenthalte absolvieren.
Beispiele gefällig?
Fahrzeug 1: Bereits nach rund 1’000 km der erste Ausfall Wegfahrsperre. Nach Reparatur kurze Hoffnung! Bis wenige Tage später ein neuer Ausfall Batteriemangement folgte. Und wieder ab in die Werkstatt.
Fahrzeug 2: Immer wieder Probleme, mit Update der Software und Steuergeräten. Gerade erst gestern wieder aus der Werkstatt zurück. Reperaturdauer 8-Tage!
Fahrzeug 3 (unser Hoffnungsschimmer): aktuell zickt «nur» der Notruf. Immerwieder kommt eine Fehlermeldung zum Thema «SOS-Notruf»
Fahrzeug 4 (der „neuste“): Nach nur 1’000 km fiel die Batteriesteuerung (hatten wir das nicht schonmal?!) aus.
Rund Vier Wochen später: erneuter Komplettausfall. Aktueller Status? Unklar. Der Kundenservice meint trocken:
„Es kann etwas Kleines sein, dann ist es schnell fertig. Oder etwas Grösseres , dann dauert’s länger.“
Faktenlage: VW als Problemkind in der Flotte
In der Summe entfallen mindestens 50 % aller Flottenprobleme auf die vier VW-Fahrzeuge. Bei einem Gesamtbestand von über 70 Fahrzeugen ein klares Missverhaeltnis. Besonders tragisch: Die ID.3-Modelle sollten eigentlich als moderne, nachhaltige Aushangeschilder fuer Elektromobilitaet dienen, tatsächlich aber eine Qualitätskatastrophe.
Kundendienst vs. Kundenfrust
E-Mobilität lebt vom Vertrauen, in die Technik, in die Verfügbarkeit und in den Service. Wenn ein Fahrzeug aber schon vor dem ersten Reifenwechsel mehr Werkstatttage als Kilometerleistung aufweist, dann stellt sich die Frage:
Was genau hat Volkswagen hier eigentlich produziert und getestet?
Car-Sharing lebt von Vertrauen – und von funktionierender Technik
Wer ein Car-Sharing-Angebot nutzt, will mobil sein – und zwar sofort, spontan und zuverlässig. Unsere Kundinnen und Kunden steigen nicht ein, um sich mit Fehlermeldungen, nicht funktionierenden Ladekabeln oder SOS-Fehlalarmen zu beschäftigen. Sie wollen nachhaltige Mobilität, ohne sich Sorgen um Unterhalt, Serviceintervalle oder Steuergeräte machen zu müssen.
Elektroautos im Car-Sharing müssen funktionieren – Punkt. Denn bei einem E-Car-Sharing-Fahrzeug zählt nicht nur das ökologische Argument. Es geht auch um Vertrauen in die Verfügbarkeit. Um Nutzerfreundlichkeit. Und vor allem: um Qualität.
Wenn ein Fahrzeug nach 1’000 Kilometern mehr Zeit auf dem Lift verbringt als auf der Strasse, dann kratzt das nicht nur am Image des Herstellers – es gefährdet das ganze Mobilitätskonzept. Für Sharing-Flottenlösungen, wie wir sie bei Sponti-Car betreiben, ist Zuverlässigkeit kein Luxus, sondern der entscheidende Erfolgsfaktor. Denn wer teilt, der will nicht täglich diskutieren müssen, ob das Auto heute wieder „zickt“.
